LORIS KITA

Die Kita ist Teil des neu entstehenden Bildungscampus LORIS CAMPUS in Beelitz-Heilstätten. Dieser besteht aus einer Grundschule mit integrierter Schwimmschule, Zweifelder-Turnhalle und Laufbahn sowie Hort und Kita. Die Loris Kita mit einer Kapazität von bis zu 130 Kindern im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt wird sich mit ihrem pädagogischen Konzept im Bildungscampus wiederfinden. Bis zu 25 pädagogische Fach- und Zusatzkräfte werden die Jüngsten auf ihren ersten Schritten in die institutionelle Bildungslandschaft begleiten.

Die Eingewöhnung und die ersten Schritte Ihres Kindes im Kindergarten sind für alle Beteiligten eine wichtige und sensible Zeit. Eine gelungene Eingewöhnung ist ein wichtiger Baustein für die künftige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kita und Familie. Kann das Kind gut ankommen, geht es in der Regel auch den Eltern gut und umgekehrt. Grundlage für die Eingewöhnung bildet das Berliner Eingewöhnungsmodell. Ein einfühlsamer Übergang in den Kindergarten ermöglicht es Ihrem Kind, sich an den neuen Ort und die für ihn neuen Menschen zu gewöhnen. Die Bedürfnisse der Kinder stehen hier an erster Stelle. Für die Eingewöhnung sollten mindestens zwei Wochen eingeplant werden. Je nach Kind können aber auch drei oder mehr Wochen sinnvoll sein.

Eine besondere Aufmerksamkeit hat bei uns die Raumgestaltung. In der Reggio-Pädagogik gilt der Raum als dritter Erzieher. Was heißt das genau? In der Reggio-Pädagogik geht man davon aus, dass der erste Erzieher das Kind selbst ist. Es wird als Konstrukteur seiner eigenen Entwicklung gesehen. Der zweite Erzieher sind das soziale Umfeld, die Familie, die Pädagog*innen im Kindergarten und die anderen Kinder. Mit dem dritten Erzieher kommt der Raum ins Spiel.

Der Raum inspiriert durch seine Offenheit und durch Materialien zum Experimentieren, Forschen, Bauen und Ausprobieren. Gleichzeitig gibt es gemütliche Rückzugsbereiche, die jederzeit von den Kindern genutzt werden können. Im Krippenbereich werden die Kinder noch in relativ festen Gruppen in ihrem Raum betreut. Wenn sie mit ungefähr drei Jahren zu „den Großen“ wechseln, wird dort in sogenannten Funktionsräumen gearbeitet: zum Beispiel einem Atelier, dem Bauraum oder dem Theaterraum.

Projekte nehmen einen großen Teil unseres Kita-Lebens ein. Wir sehen sie als selbstverständliche Bestandteile der alltäglichen Lernprozesse. Die Kinder sollen bei uns mit Begeisterung und Leidenschaft, in Versunkenheit und Konzentration lernen können. Sie sollen staunen und verweilen und wir Pädagog*innen sind dabei ihre Begleiter*innen. Unsere „Sprechenden Wände“ zeigen dokumentarisch nicht nur Familienmitgliedern, wie ihre Kinder ihren Alltag verbringen; sie laden die Kinder auch dazu ein, über Gelerntes und Erlebtes zu reflektieren und Ideen weiterzuentwickeln.

In unsere pädagogische Arbeit beziehen wir auch Sie als Eltern mit ein. Wir nutzen Ihre Expertenrolle in Projekten, beispielsweise als Fachleute für bestimmte Berufsfelder oder Sachgebiete, als Tipp-Geber und Experten für Lernorte oder als „Türöffner“ zu Institutionen und Betrieben und schließlich auch als Begleitpersonen.